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Deutsche Soldaten der Schlacht um die Normandie


Die produktiven Éditions Ouest-France haben das dritte Werk in einer Reihe veröffentlicht, die wahrscheinlich Militaria-Fans begeistern wird. Wenn die ersten beiden ziemlich allgemein waren, weil sie den Soldaten der beiden Weltkriege gewidmet waren, ist dieser viel gezielter, da er den Uniformen, Waffen und Ausrüstungsgegenständen deutscher Truppen gewidmet ist in der Normandie gekämpft zwischen Juni und August 1944.

Eine Überprüfung auf menschlicher Höhe

Das Format dieser reichlich illustrierten 32-seitigen Broschüre erinnert an die Fülle der Sammlung Waffenmänner aus den britischen Osprey-Ausgaben. Wenn die Illustrationen den Vorteil haben, fotografisch zu sein (und die meisten davon aus der umfangreichen Privatsammlung des Autors) und aktuelle Aufnahmen und historische Bilder mischen, ist der Text nicht so detailliert: Erfahrene oder anspruchsvollere Militaria-Enthusiasten ziehen es möglicherweise vor, sich auf englischsprachige Veröffentlichungen zu verlassen (nur ein Bruchteil von Waffenmänner ins Französische übersetzt). Andere werden diese Broschüre mit Vergnügen lesen, was dennoch lehrreich ist, da der Autor sein Thema sichtbar beherrscht und verschiedene Quellen konsultiert hat.

Die Arbeiten sind sowohl chronologisch geordnet, beginnend mit der Beschreibung der deutschen Besatzungstruppen in Frankreich ab 1940, dann derjenigen der Normandie im Jahr 1944 und ihrer individuellen Ausrüstung; und thematisch, wobei jede Doppelseite einem bestimmten Thema gewidmet ist. Jeder betroffene Truppenkörper hat somit Anspruch auf seine Überschrift, von Infanteristen und Artilleristen, die an der Küstenverteidigung anwesend sind, bis zu Fallschirmjägern in Carentan, die an Seeleuten, Fliegern, Soldaten der Panzereinheiten oder jungen Freiwilligen der Waffen-SS vorbeikommen, die gegen die Köpfe abgefeuert wurden. Alliierte Brücke.

Neben diesen großen „Klassikern“ werden weitere „exotischere“ Einheiten diskutiert, insbesondere das Signalkorps oder die Marschabteilungen der Luftwaffe, die aus nicht unbedingt erforderlichem Personal der deutschen Luftwaffe bestehen. Die Bewaffnung von Soldaten wird überprüft und ihre individuelle Ausrüstung wird ausführlich diskutiert. Das Ganze vermittelt den angenehmen Eindruck, sich dem Alltag dieser Kämpfer "auf der Höhe eines Mannes" zu nähern, umso leichter, als einige historische Fotos aus den Archiven von Veteranen stammen.

Wir werden daher diese bescheidene, aber sehr menschliche und reichlich dokumentierte Arbeit gerne lesen. Wir können wetten, dass die Sammlung 2014 erweitert wird, sei es anlässlich des siebzigsten Jahrestages der Befreiung oder anlässlich des 100. Jahrestages des Ersten Weltkriegs.

Tanguy Le Sant, deutsche Soldaten der Schlacht um die Normandie, Uniformen, Waffen, Ausrüstung, Rennes, Éditions Ouest-France, 2013.


Video: Die Deutsche Wochenschau Nr. 739 (Oktober 2021).