Verschiedene

Geschichtsunterricht (M. Colas)


Der Beruf des Lehrers für Geschichtsgeographie hat in den letzten Jahren viele Umwälzungen durchgemacht, zwischen Ausbildungsreformen (dem berühmten "Mastering"), Programmänderungen, der Geschichte der Künste oder der Möglichkeit, zu diesem Unterricht zu wechseln. in Terminale S. Dazu müssen wir alles hinzufügen, was mit Bildung im Allgemeinen zu tun hat, unter anderem technische Entwicklungen (das Computer-Tool). Martin Colas 'Buch, Geschichte lehren. Zwischen Freiheit und Verantwortung (Sedes) soll dem zukünftigen Geschichtslehrer helfen, sich zurechtzufinden.


Ein neuer Kontext für den Geschichtslehrer

Ausbildungsreform, gemeinsame Basis und Kompetenzheft, neue Programme (am College) und in der High School), TICE immer präsenter und essentieller, ... der Geschichtslehrer muss sich einer echten Revolution stellen, während er immer mit der Verantwortung seines Lehrerberufs konfrontiert wird, der darüber hinaus in einer Disziplin vertreten ist, in der er regelmäßig präsent ist die öffentliche Debatte, insbesondere in den letzten Jahren über Gedenkfragen oder in jüngerer Zeit über Programme ("Verschwindenlassen" großer Männer usw.).

Der Autor schlägt daher a "Leitfaden zur Reflexion aktueller Fragen im Geschichtsunterricht und zur Vorbereitung auf mündliche Prüfungen, aber auch auf den Unterricht". Das Buch ist wie ein guter Historiker in drei Teile gegliedert: Welche Geschichte für die Schule? Warum in der Schule Geschichte unterrichten? Wie kann man in der Schule Geschichte unterrichten?

Welche Geschichte für die Schule?

Das erste Kapitel dieses Leitfadens ist sehr klassisch, da es mit einer Geschichte der Geschichtslehre in Frankreich von der Revolution bis zur Gegenwart beginnt, wobei ein wichtiger Teil der Dritten Republik gewidmet ist. "Mutter der Geschichte".

Dann treten wir in einen interessanteren Teil ein, da es um die Art und Weise geht, wie man heute Geschichte macht, indem man Programme erstellt, zum Beispiel den Ort der Chronologie oder in jüngerer Zeit der Kunstgeschichte.

Schließlich befasst sich der letzte Teil dieses Kapitels mit zwei grundlegenden Fragen für den Geschichtslehrer: der Frage des "nationalen Romans" und der Frage der Erinnerung / der Pflicht der Geschichte.

Warum in der Schule Geschichte unterrichten?

Das zweite Kapitel befasst sich etwas eingehender mit der Frage nach den Zwecken des Berufs des Geschichtslehrers.

Intellektuelle Zwecke zuerst, z "Verstehe die Geschichte" und dienen kritischem Denken. Bürgerliche Zwecke dann mit der Rolle des Geschichtslehrers in "Staatsbürgerschaftserziehung".

Schließlich kultureller Zweck, mit a "Das soziale Ziel einer gemeinsamen Kultur", einschließlich der Geschichte der Einwanderung und der Geschichte der Frauen.

Wie kann man in der Schule Geschichte unterrichten?

Schließlich die Methode und die Werkzeuge. Erstens, wie geht es dir? "Wissenschaftliche Geschichte zur Schulgeschichte"durch Einordnung der verschiedenen Methoden in ihren Kontext (historische Strömungen) und durch Betonung der Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie der politischen Geschichte.

Wie arbeitet der Geschichtslehrer dann mit welchen Werkzeugen? Wichtige Frage im Zusammenhang mit der schrittweisen Implementierung von IT- und digitalen Tools. Hier betont der Autor insbesondere die Bedeutung des Dokuments, das für den Geschichtsunterricht ebenso wichtig ist wie für die Forschung und den Beruf des Historikers im Allgemeinen. Fragen rund um die Geschichte und die Vorlesung werden ebenfalls behandelt.

Die Meinung vonGeschichte für alle

Die Anhänge zum Buch sind reichhaltig, mit offiziellen Texten und einer sehr praktischen thematischen Bibliographie.

Während seines gesamten Leitfadens bleibt Martin Colas den offiziellen Texten sehr nahe und kehrt zu den Fähigkeiten, der Common Base und den Programmanweisungen zurück. Sein Buch ist daher nützlich für einen Kandidaten für Auswahlprüfungen, aber auch für einen erfahreneren Lehrer, der die Herangehensweise an seinen Beruf anhand eines klaren und gut strukturierten Buches ein wenig auffrischen möchte. Natürlich finden sich die meisten Themen des Buches in anderen Lehrbüchern wie der Geschichtsschreibung, aber es hat den Vorteil, eine gute Synthese zu sein, die praktisch zu verwenden ist.

Auf der anderen Seite können wir das virtuelle Fehlen von Geografie und staatsbürgerlicher Bildung nur bedauern (auch wenn der Autor versucht, dies am Ende der Einführung zu rechtfertigen). Dies ist in den Lehrbüchern der Wettbewerbe leider zu häufig, aber das CAPES ist in der Tat das der Geschichtsgeographie, und der Professor ist auch für das EuGH verantwortlich. Er wundert sich über diese drei Disziplinen und wie man sie nicht nur lehrt, sondern noch mehr koordiniert. Die Logik und der Geist dieses Berufs würden daher endlich die Geburt eines wahren Leitfadens für Lehrer bedeuten, der Geschichte, Geographie und politische Bildung umfasst.

Über den Autor: Martin Colas ist Hochschulprofessor für Geschichte, Geographie und Staatsbürgerkunde.

- Herr Colas, Geschichte lehren. Zwischen Freiheit und Verantwortung, Sedes, 2011.


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